
Energie sparen muss jeder: Länder, Kommunen oder regionale Energieversorger stellen Mittel für das umweltfreundliche "Tanken" von Sonnenenergie bereit. Die wichtigsten Förderprogramme sind die staatlichen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) .
Das BAFA fördert jedoch nur noch Anlagen in Bestandsgebäuden, das heißt Heizungsmodernisierung mit Hilfe von Solarheizungen. Der Haushaltsausschuss im Bundestag hatte am 7. Juli 2010 eine im April dieses Jahres verhängte Sperre von Fördermitteln in Höhe von 115 Millionen Euro wieder aufgehoben. Seit 12. Juli 2010 können wieder Anträge beim BAFA gestellt werden. Solarwärmeanlagen in Neubauten sind nicht mehr förderfähig. Solarthermieanlagen, die ausschließlich zur Trinkwasserbereitung dienen, werden ebenfalls nicht mehr gefördert.
Die KfW fördert Solarthermie Anlagen indirekt über die Programm "Energieeffizient Sanieren", "Energieeffizient Bauen" und über die KfW Förderung "Erneuerbare Energien". Wird ein Haus mithilfe einer Solarthermie Anlage zum KfW-Effizienzhaus saniert oder ein Neubau mit einer Anlage für Solarthermie ausgestattet, gibt es eine zinsgünstige KfW Förderung über Darlehen mit Tilgungszuschüssen. Es gibt verschiedene Standards beim KfW-Effizienzhaus: 55, 70, 85, 100 und das Effizienzhaus 115.
Die Zahl gibt an, wieviel Energie ein Haus im Vergleich zu einem klassischen Neubau benötigt. Die 85-Variante braucht nur 85 Prozent der Energie eines üblichen Neubaus, während ein Efizienzhaus 55 mit knapp der Hälfte der Energie auskommt. Umso effizienter das Haus, umso mehr Zuschüsse sind also indirekt für eine Solarthermie-Anlage möglich.
Town & Country Häuser gibt es als Energiesparhaus - KfW Effizienzhaus 70, 55 oder 40.

