
Ein Keller kostet zwar auch Geld, doch er bietet jede Menge Stauraum und in der ausgebauten Version ein deutliches Plus an Wohn- und Lebensqualität.
Mehr als 30 Prozent mehr Wohnraum stehen einer relativ geringen zusätzlichen Investition gegenüber. Dazu kann sich jeder Bauherr seine eigene Rentabilitätsberechnung aufstellen. In diese Berechnung sollte auch der potenzielle Wiederverkaufswert der Immobilie einbezogen werden. Der Marktwert unterkellerter Gebäude kann dabei bis zu 30 Prozent über dem Wert liegen, den Häuser ohne Keller erzielen – zugleich verkaufen sich Häuser mit Keller schlichtweg leichter und schneller. Und nicht zuletzt in Ballungsräumen bieten Neubaugebiete oftmals relativ kleine Grundstücke, bei denen es auf jeden Quadratmeter Freifläche ankommt.
Wer auf einen Keller verzichtet, benötigt eine Ausgleichsfläche auf dem knappen Gelände. Besitzer unterkellerter Häuser können diese Fläche als Freifläche beleben. Die langfristigen wohnlichen Vorteile sind offensichtlich. Die kurzfristigen finanziellen Mehraufwendungen rechnen sich auf lange Sicht.

